2012-01-29 00:00
Erhöhter Bedarf an Vitamin B12
Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, gehört zur Gruppe der wasserlöslichen
B-Vitamine. Vitamin B12 ist zusammen mit Folsäure an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt. Auch der Blutbestandteil Eisen kann ohne das Vitamin nicht ausreichend in die roten Blutkörperchen gelangen. Der Tagesbedarf an Vitamin B12 liegt bei drei Mikrogramm. Außerdem ist B12 an der Produktion von Eiweißstoffen und am Stoffwechsel von Kohlenhydraten und Fett beteiligt. Es ist u. a. wichtig für die Funktion des Nervensystems.
Wie sichert man eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12?
Eine normale, ausgewogene Ernährung deckt bei Gesunden völlig den Bedarf des
Stoffwechsels an Vitamin B12. Etwa 50% des Vitamins werden über Fleisch und
Wurstwaren und weitere 30% über Milch, Milchprodukte und Eier dem Körper zugeführt. Eine jahrelange, ausreichende Versorgung vorausgesetzt, sind haupt-sächlich in der Leber große Vitamin-B12-Speicher angelegt, die für drei bis vier Jahre ausreichen.
Vitamin-B12-Mangel aufgrund der Ernährungsweise
Eine zu geringe Aufnahme von Vitamin B12 über die Nahrung tritt in erster Linie bei
Personen auf, die sich überwiegend oder ausschließlich vegetarisch ernähren. Aber
auch in anderen Situationen kann es zu einer Fehl- oder Mangelernährung kommen.
Weit häufiger, als eine zu geringe Aufnahme von Vitamin B12 über die Nahrung,
entsteht ein Vitamin-B12-Mangel durch unzureichende Verdauung der Nahrung oder
durch gestörte Aufnahme von Vitamin B12 in den Organismus.
Wechselwirkungen mit Medikamenten
Bestimmte Medikamente können die ausreichende Versorgung des Körpers mit
Vitamin B12 behindern. Die regelmäßige Einnahme von Antacida, H2-Blockern, die
insbesondere zur Behandlung bestimmter Magen- und Darmerkrankungen ein gesetzt werden, wie Cimetidin und Ranitidin oder Protonenpumpen-Inhibitoren wie Omeprazol und Lansoprazol reduzieren die Produktion von Magensäure und somit die Freisetzung von Vitamin B12 aus der Nahrung. Auch der Lipidsenker Cholestyramin, die Antibiotika Chloramphenicol und Neomycin sowie das Antidiabetikum Metformin behindern die Aufnahme von Vitamin B12 in den Körper.
Setzen Sie bitte keine vom Arzt verschriebenen Medikamente ohne Rücksprache ab. Wenn Sie den Verdacht haben, dass bei Ihnen ein Vitamin B12-Mangel vorliegt, sprechen Sie Ihr Vorgehen mit Ihrem Arzt ab.
Erhöhter Bedarf an Vitamin B12
Es gibt auch Situationen, in denen ein erhöhter Vitaminverbrauch zu einem Mangel
führen kann. Dies sind beispielsweise: Starke körperliche Belastungen im Alltag; Stress, erhöhte geistige Anforderungen in Schule, Studium oder Beruf; schwere Infektionen und Schwangerschaft und Stillzeit.
Wenn Sie zu diesem Themenkomplex – insbesondere zu dem Thema Vitamin B12 und Wechselwirkungen mit Medikamenten - mehr Informationen benötigen, lassen Sie sich ausführlich von Ihrer Coda-Apotheke beraten.
Was ist Vitasprint B12
Bei steigenden Leistungsanforderungen sind Glutamin, Phosphonoserin und Vitamin B12 von besonderer Bedeutung für den Nerven- und Zellstoffwechsel. Sie haben Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des biologischen Systems. Vitamin B12 ist am Aufbau der Nervenzellen beteiligt und dadurch für die Gedächtnisleistung bedeutsam. Ein Mangel an Vitamin B12 kann die Funktionsfähigkeit der Nerven beeinträchtigen und zu Gedächtnisschwäche und Reflexverlust führen.
